Heute prägen zwei große Teichlandschaften mit insgesamt fünf Teichen den Türkenschanzpark. Der in den Planungen für den ersten Teil des Parks vorgesehene große Teich nördlich des Restaurantgebäudes, nahe der Universität für Bodenkultur, wurde erst 1903 bewilligt. Der Grund: Es mangelte bis zu diesem Zeitpunkt an der erforderlichen Wasserzuleitung. Erst durch die Verlegung eines 1.400 Meter langen Rohrstranges zur Wientalwasserleitung war es möglich, eine Bewässerungsanlage mit Hydranten für den ganzen Park einzurichten. Ende September 1903 <i>Brunnbauer</i> in <i>Stöger</i> (Hrsg), Das Wiener Cottage (2022) Wasser im Park, Seite 276 Seite 276
waren alle Bauarbeiten abgeschlossen. Die Teichanlage – heute mit einer bis zu 16 Meter hohen Fontäne versehen und auch unter dem Namen „Hochschulteich“ bekannt – wurde so gebaut, dass sie während der Wintermonate als Eislaufplatz benutzt werden konnte. Dessen Betrieb übertrug man mit Beschluss des Wiener Stadtrates dem damaligen Pächter des Restaurationsgebäudes, Josef Jennewein. Er hatte auf eigene Kosten für die elektrische Beleuchtung des Platzes zu sorgen. Tatsächlich erfreute sich der Eislaufplatz nach seiner Inbetriebnahme regen Besuchs.