Bei der Eröffnung im Jahr 1888 war der Türkenschanzpark im Westen noch durch einen einfachen, dichten Plankenzaun von der Sandgrube getrennt. Die restliche Parkeinfassung im Norden, Osten und Süden bestand aus einem hölzernen Staketenzaun. Da sich eine erforderliche Reparatur desselben Anfang des 20. Jahrhunderts nicht mehr rentierte, wurde im September 1902 vom Gemeinderat beschlossen, ein neues Einfriedungsgitter anzuschaffen. Die Pläne für dieses heute noch Aufsehen erregende, rund 1,6 Kilometer lange Jugendstilwerk entwarf mit sehr großer Wahrscheinlichkeit der Architekt Cesar Poppovits (1876–1938). Neben dem Parkgitter mit Jugendstilornamenten stechen die Eingänge zum Park optisch hervor: Sie werden durch große Steinpostamente mit Inschrift und architektonischem Schmuck markiert, der nur mehr zum Teil erhalten ist.
