vorheriges Dokument
nächstes Dokument

Müller/Raschauer (Hrsg), Kommentar zum Wasserrechtsgesetz (WRG)

SteuerrechtRezensionenBearbeiterin: Catherine LikoRdW 2026/277RdW 2026, 364 Heft 5 v. 13.5.2026

Das Wasserrecht in seiner heutigen Form ist das Ergebnis einer mehr als 150-jährigen Entwicklungsgeschichte. Besonders markante Meilensteine waren dabei das Wasserrechtsgesetz von 1934 sowie dessen Weiterentwicklung in Form des Wasserrechtsgesetzes 1959. Das WRG 1959 konstituiert eine Wiederverlautbarung, enthält jedoch auch Neuerungen. Seitdem wurde es mehrmals novelliert und stark von europarechtlichen Richtlinien beeinflusst. Im Ergebnis hat sich damit eine komplexe Rechtsmaterie herausgebildet. Im Kern ist das österreichische Wasserrecht eine enge Verflechtung von Elementen des öffentlichen und privaten Rechts, des Umwelt- und Anlagenrechts und des Bewirtschaftungs- und Planungsrechts. Es fällt in die Überkategorie des Ressourcenbewirtschaftungsrechts, das von außerordentlicher Bedeutung für den Menschen und dessen Entwicklung ist. Im Vorwort des Kommentars schreiben die Herausgeber Müller und Raschauer, dass der Kommentar den Anspruch verfolgt, "eine ‚Synthese‘ der bestehenden Literatur und Judikatur" zu bieten und "zur Weiterentwicklung der wasserrechtlichen Dogmatik" beizutragen, allerdings mit der Einschränkung, die "Praxistauglichkeit" des Kommentars beizubehalten. Der vorliegende Kommentar zum Wasserrechtsgesetz soll damit eine für Wissenschaft und Praxis aktuelle Kommentierung anbieten.

Sie möchten den gesamten Inhalt lesen?

Melden Sie sich bei Lexis 360® an.
Anmelden

Sie haben noch keinen Zugang?
Testen Sie Lexis 360® zwei Wochen kostenlos!
Jetzt testen!