vorheriges Dokument
nächstes Dokument

EuGH zur Unionsrechtswidrigkeit des portugiesischen IMT-Regimes - Auswirkungen auf das österreichische GrEStG?

Steuerrecht AktuellPriv.-Doz. Dr. Peter Denk, M.Sc. (Oxford) MBA CREA (IREBS)/Mag. (FH) Lukas Bernwieser/Mag. Gerald KerblÖStZ_digitalOnly 2026/18ÖStZ_digitalOnly 2026, 1 Heft 28 v. 8.7.2026

Der EuGH hatte in der Rs Nova Iberomoldes (C-837/24) über die Vereinbarkeit einer Regelung des portugiesischen IMT-Regimes (einer Gemeindesteuer auf entgeltliche Übertragungen von Immobilien) mit der Kapitalansammlungsrichtlinie (RL 2008/7/EG ) zu entscheiden. Gegenstand des Vorabentscheidungsverfahrens war die Einbringung von Anteilen an einer grundstücksbesitzenden Gesellschaft gegen Gewährung von Anteilen an der übernehmenden Gesellschaft. Die Richtlinie verbietet jedoch die Erhebung von "indirekten Steuern" auf Kapitalzuführungen und Umstrukturierungen. Nach dem EuGH fällt auch die IMT darunter. Die portugiesische Regelung war daher insoweit unionsrechtswidrig. Der vorliegende Beitrag analysiert das Urteil des EuGH und setzt sich mit den Auswirkungen auf die österreichische Rechtslage sowie möglichen verfahrensrechtlichen Vorgehensweisen auseinander.

Sie möchten den gesamten Inhalt lesen?

Melden Sie sich bei Lexis 360® an.
Anmelden

Sie haben noch keinen Zugang?
Lexis+ ist die Evolution von Lexis 360®
Jetzt Lexis+ kostenfrei testen!

Stichworte