Die Veröffentlichung des sog "Side-by-Side"-Pakets durch das OECD/G20 Inclusive Framework am 5. 1. 2026 markiere eine
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Zäsur in der Geschichte des internationalen Steuerrechts. Was in der Pressemitteilung der OECD euphemistisch als "Weg nach vorne" tituliert werde, offenbare bei genauerer Analyse den faktischen Zusammenbruch des ursprünglichen Anspruchs von Pillar II. Das Ziel, ein globales "level playing field" zu schaffen, sei der Realpolitik gewichen. Die Europäische Kommission habe den Freibrief für die USA rasch mit einer kurzen Bekanntmachung im ABl festgestellt. Für die Steuerpraxis in Europa und insb in Ö bedeute dies nicht nur eine fundamentale Verschiebung der Wettbewerbsbedingungen, sondern auch eine signifikante Erhöhung der Compliance-Komplexität. Der Beitrag analysiert die technischen Details des Pakets, die Risiken und die unmittelbaren Folgen.

