Der vorliegende Beitrag stellt drei Thesen zur Notwendigkeit einer transformativen, auf die Ernährungswende abzielenden staatlichen Governance von Fleisch auf. Erstens, die massiven Auswirkungen von Fleisch auf öffentliche Gesundheit, Tierwohl und Umwelt erfordern ein staatliches Eingreifen. Zweitens, der status quo der Fleisch-Governance ist bestenfalls paradox und schlimmstenfalls protektionistisch, indem er ein „carno-zentrisches“ Ernährungssystem festigt und fördert. Drittens, um die Transformation des Ernährungssystems voranzutreiben, bedarf es einer neu ausgerichteten, transformativen Fleisch-Governance.

