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Zur Notwendigkeit einer transformativen Fleisch-Governance

AufsatzNachhaltigkeitsrechtDr.in iur. Saskia Stucki**Dieser Text basiert auf dem Eröffnungsvortrag zur „Defund Meat Conference“, welche von 15.-17. Januar 2025 am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg stattfand. Im Nachgang wurde von den Konferenzteilnehmer*innen die „Heidelberg Declaration on Transforming Global Meat Governance“ erarbeitet, die im Anhang in übersetzter Form abgedruckt ist.NR 2025, 147 Heft 2 v. 20.8.2025

Der vorliegende Beitrag stellt drei Thesen zur Notwendigkeit einer transformativen, auf die Ernährungswende abzielenden staatlichen Governance von Fleisch auf. Erstens, die massiven Auswirkungen von Fleisch auf öffentliche Gesundheit, Tierwohl und Umwelt erfordern ein staatliches Eingreifen. Zweitens, der status quo der Fleisch-Governance ist bestenfalls paradox und schlimmstenfalls protektionistisch, indem er ein „carno-zentrisches“ Ernährungssystem festigt und fördert. Drittens, um die Transformation des Ernährungssystems voranzutreiben, bedarf es einer neu ausgerichteten, transformativen Fleisch-Governance.

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