Die Beurteilung der Entscheidungsfähigkeit in Gesundheitsangelegenheiten stellt im Alltag oft eine nicht einfach bewältigbare Herausforderung dar. Juristische und medizinisch-psychologische Begrifflichkeiten und Kriterien decken sich nur teilweise. Eine Abklärung, die eine sichere Beurteilung der Entscheidungsfähigkeit zulässt, ist meist aufwändig und – zumindest bei einfachen Angelegenheiten – nicht praktikabel. Nachvollziehbare Beurteilungsmaßstäbe und -verfahren anhand anerkannter Methoden sind dennoch unabdingbar.

