§ 13 Abs 1 KStG idF vor BGBl I 2010/34 - Vom Vorliegen einer sogenannten „gläsernen Stiftung“ iSd § 13 Abs 1 KStG kann nur dann ausgegangen werden, wenn auch die Stiftungszusatzurkunde unaufgefordert und unverzüglich beim zuständigen Finanzamt eingereicht wird. Wird diese für die Anwendung der im Regelfall günstigeren Besteuerung nach § 7 Abs 2 KStG erforderliche Offenlegungspflicht seitens der Organe oder der Rechtsvertreter einer Privatstiftung nicht erfüllt, so setzt sie sich dem Regelsteuerrecht nach § 7 Abs 3 KStG aus.