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Historische Schutzzonen in Wien – Eine kritische Analyse

Brunnbauer1. AuflApril 2022

Bruno Maldoner:

Historische Schutzzonen in Wien – Eine kritische Analyse

Als im Sommer 2017 das Historische Zentrum von Wien, welches sich seit 2001 auf der Liste des UNESCO-Welterbes befindet (Innere Stadt und Teile der Bezirke III–IX), durch einen Beschluss des Welterbekomitees auf die Liste der gefährdeten UNESCO-Welterbestätten („Rote Liste“) gesetzt wurde, gab es vermutlich für „Stadtväter“ und Volksvertreter ein böses Erwachen. Mit diesem Schritt hatte wohl niemand von den politischen Verantwortungsträgern in Wien ernsthaft gerechnet. Doch scheint dieser „Wink mit dem Zaunpfahl“ bisher keinen Prozess des Umdenkens ausgelöst zu haben.11Die essenzielle Feststellung unter Punkt 11 in der Entscheidung des UNESCO-Welterbekomitees aus 2017, Zahl: 41 COM 7B.42 lautet: „Considers that the current planning controls pose serious and specific threats to the OUV of the property, such that the property is in danger, in accordance with Paragraph 179 of the Operational Guidelines and decides to inscribe the Historic Centre of Vienna (Austria) on the List of World Heritage in Danger“ (Hervorhebung im Original); http://whc.unesco.org/en/deci sions/7043 (aufgerufen am 29. 12. 2020). OUV ist die Abkürzung für Outstanding Universal Value, der Außergewöhnliche Universelle Wert bildet das entscheidende inhaltliche Kriterium für die Aufnahme einer Stätte in die Liste des UNESCO-Welterbes.

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