Bruno Maldoner:
Historische Schutzzonen in Wien – Eine kritische Analyse
Als im Sommer 2017 das Historische Zentrum von Wien, welches sich seit 2001 auf der Liste des UNESCO-Welterbes befindet (Innere Stadt und Teile der Bezirke III–IX), durch einen Beschluss des Welterbekomitees auf die Liste der gefährdeten UNESCO-Welterbestätten („Rote Liste“) gesetzt wurde, gab es vermutlich für „Stadtväter“ und Volksvertreter ein böses Erwachen. Mit diesem Schritt hatte wohl niemand von den politischen Verantwortungsträgern in Wien ernsthaft gerechnet. Doch scheint dieser „Wink mit dem Zaunpfahl“ bisher keinen Prozess des Umdenkens ausgelöst zu haben.1
