OGH 13Os45/22z; 13Os40/26w (RS0134213)

OGH13Os45/22z; 13Os40/26w22.7.2026

Rechtssatz

Ob „Finanzvergehen von Verbänden“ vom Gericht zu ahnden (§ 28a Abs 1 FinStrG) sind, bestimmt sich nach § 53 FinStrG, wobei Gerichtszuständigkeit hinsichtlich des Verbandes kraft objektiver Konnexität (§ 53 Abs 4 FinStrG) ausscheidet, weil der Verband kein „vorsätzlich an der Tat Beteiligter“ ist.

Normen

FinStrG §28a Abs1
FinStrG §53

13 Os 45/22zOGH23.11.2022
13 Os 40/26wOGH22.07.2026

vgl; Beisatz: Auch Gerichtszuständigkeit nach § 53 Abs 4a FinStrG (idF BGBl I 2025/98) scheidet aus, wenn das Gericht zur Ahndung (der Anknüpfungstat) des Täters seinerseits (nur) gemäß § 53 Abs 4 FinStrG zuständig ist. (T1)

Dokumentnummer

JJR_20221123_OGH0002_0130OS00045_22Z0000_001

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