Der Autor untersucht die Grundlagen des Aussonderungs- und Exszindierungsrechts des Treugebers bei Konkurs des Treuhänders bzw Exekution gegen diesen. Kritisch betrachtet er auf dem Eigentumsrecht, dem Vertrag zu Lasten Dritter, dem Wertverfolgungsgedanken und dem Herausgabeanspruch beruhende Begründungsversuche. Er selbst spricht sich - jedoch nur für den Fall der Offenlegung der Treuhänderfunktion - für eine analoge Anwendung des § 392 Abs 2 HGB aus, wonach im Verhältnis zum Kommissionär und zu dessen Gläubigern die Forderungen aus dem Ausführungsgeschäft als Forderungen des Kommittenten gelten.