Im internationalen Wettbewerb verlorene Marktanteile, gestiegene Energie- und Arbeitskosten, politikbezogene Standortnachteile sowie fehlerhafte Managementscheidungen würden gegenwärtig in den Medien primär als Ursachen genannt, die in vielen Branchen Schieflagen, Insolvenzen und Umstrukturierungsmaßnahmen ausgelöst hätten. Allerdings biete die aktuelle wirtschaftliche Situation für expandierende Unternehmen auch Chancen, durch den Kauf insb notleidender Unternehmen Zugang zu Know-how, innovativen Produkten, knappen Personalkapazitäten, neuen Kundenstämmen und internationalen Märkten zu erhalten. Vor diesem Hintergrund zielt der Beitrag darauf ab, Absicherungsstrategien und Handlungsalternativen bzgl der Käufer und Verkäufer im Kontext eines Unternehmenskaufvertrags zu entwickeln sowie deren bilanzielle Behandlung in der Integrationsphase des Akquisitionsprozesses aufzuzeigen. Dabei werde auf Unternehmenskäufe von kapitalmarktorientierten Konzernunternehmen abgestellt, womit die bilanzielle Abbildung von Absicherungsklauseln nach den Vorschriften der International Reporting Standards (IFRS) erfolge.

