Die heutige Wirtschaftsumgebung sei hochgradig vernetzt und international. Wertschöpfungsketten, Absatzmärkte und Finanzierungen würden regelmäßig Landesgrenzen überschreiten. In der Praxis bedeute dies oft, dass Unternehmen entweder Fremdwährungstransaktionen eingehen oder ihre Geschäfte über ausländische Tochtergesellschaften und Einheiten abwickeln würden. Beides bringe komplexe Fragestellungen der Fremdwährungsumrechnung mit sich, die in IAS 21 - Auswirkungen von Wechselkursänderungen - geregelt seien und in der Anwendung häufig zu Herausforderungen führen würden. Der Artikel beleuchtet, wie ein Unternehmen - insb eine nicht operative Holdinggesellschaft - bei der Bestimmung seiner funktionalen Währung vorgehen sollte und welche wichtigen Konsequenzen sich daraus für die Abbildung von Sicherungsbeziehungen, die Umrechnung in Darstellungswährungen und das Ausschüttungspotenzial ergeben.

