Der nunmehr 66. Weltkongress der International Fiscal Association ( IFA) fand von 30. September bis 4. Oktober 2012 in Boston (USA) statt.1 Mit mehr als 2.100 am Fachprogramm angemeldeten Teilnehmern - Praktiker, Wissenschaftler als auch Mitarbeiter der Finanzbehörden - war auch der diesjährige Kongress sehr gut besucht. Ein Grund dafür lag in den beiden Generalthemen "Enterprise Services" und "The Debt-Equity Conundrum". Zusätzlich zu den Seminaren über die beiden Generalthemen wurden weitere zwölf Seminare zu unterschiedlichsten Themen sowohl im Bereich der direkten als auch indirekten Steuern angeboten. Abgerundet wurde der Kongress durch das Angebot zahlreicher zusätzlicher fachlicher als auch sozialer Veranstaltungen, die rege Diskussionen unter den Teilnehmern förderten. Hervorzuheben ist, dass sich unter den diesjährigen Preisträgern für herausragende Forschungsarbeiten ein Österreicher fand: Dr. Thomas Ecker erhielt den renommierten Maurice Laur Preis für seine Dissertation "A VAT/GST Model Convention".2