Diese Studie zeigt, dass die Einführung negativer geldpolitischer Zinssätze im Jahr 2014 zu einer Ausweitung der Kreditvergabe durch stärker einlagenfinanzierte Banken in Österreich geführt hat. Dabei vergaben diese Banken vermehrt Kredite an höher verschuldete Unternehmen sowie an Kreditnehmer mit einer erhöhten Ausfallwahrscheinlichkeit. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass unkonventionelle geldpolitische Maßnahmen potenziell nachteilige Auswirkungen auf die Finanzstabilität haben können.

