Mit den Omnibus-Rechtsakten will die Europäische Kommission den Verwaltungs- und Bürokratieaufwand der Unternehmen reduzieren und die EU wieder wettbewerbsfähiger machen. In ihren Simplifizierungsbestrebungen ist die Europäische Kommission dabei nicht zögerlich. Der vorliegende Beitrag geht der Frage nach, ob nach der Verabschiedung des geplanten Omnibus-I-Pakets die „Sustainable-Finance“-Regeln überhaupt noch einen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele leisten (können), wie man das Vertrauen der Anleger*innen in grüne Finanzprodukte tatsächlich stärken kann und welche Möglichkeiten den Aktionär*innen rechtlich zur Verfügung stehen, um Unternehmen nachhaltiger zu gestalten Der Beitrag ist auf die Anforderungen in der Praxis ausgerichtet und soll (i) Unternehmen konkrete Handlungsanleitungen an die Hand geben und bietet (ii) Ideen zur Umsetzung im nationalen Recht.

