Künstliche Intelligenz (KI) hat in zahlreichen Bereichen unseres Lebens Einzug gehalten – von automatisierten Prozessen in der Industrie über smarte Städte und algorithmische Kapitalmärkte bis hin zu personalisierten Dienstleistungen. Auch beim Klimaschutz könnten KI-Systeme eine Schlüsselrolle einnehmen.1 Die Fähigkeit, große Datenmengen in Echtzeit zu analysieren, Muster zu erkennen und fundierte Vorhersagen zu treffen, macht KI zu einem unverzichtbaren Bestandteil nachhaltiger Lösungen. Es gibt bereits zahlreiche Beispiele, die belegen, dass und wie KI zum Klimaschutz beitragen kann. So können intelligent gesteuerte Systeme den Energiebedarf in Gebäuden effizient regulieren, indem sie Wetterdaten, Belegungszahlen und Nutzerverhalten in Echtzeit verarbeiten. Ähnliches gilt für die Verkehrssteuerung: Hier kann KI dabei helfen, den Güterverkehr effizient zu organisieren, Staus zu reduzieren und den CO2-Ausstoß im urbanen Raum zu minimieren. Auch die Entwicklung erneuerbarer Energien kann durch KI beschleunigt werden. Durch optimierte Prognosen für Wind- und Solarenergie können Versorgungsengpässe besser vorhergesagt und behoben werden. Darüber hinaus eröffnet KI neue Ansätze in der Forschung und Entwicklung von nachhaltigen Materialien und Prozessen. So können Algorithmen in der chemischen und biologischen Forschung eingesetzt werden, um neue nachhaltige Stoffe zu entwickeln oder um die CO2-Absorption zu verbessern. Und schließlich lässt sich KI auch in der Forst- und Landwirtschaft einsetzen, etwa zur Anpassung von Wäldern an den Klimawandel durch Bestimmung der optimalen Baumarten.

