Abstract: Dieser Beitrag untersucht die Externalisierung von Asylverfahren im Lichte der jüngsten Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS). Die verschiedenen Externalisierungsausprägungen werden dabei in drei Modelle unterteilt: Asylverfahren an den Außengrenzen, Rückführungsabkommen auf Basis der Drittstaatsicherheit sowie extraterritoriale Asylverfahren. Anhand deren wird verdeutlicht, wie die GEAS-Reform bestehende Tendenzen fortschreibt und vertieft. Die dabei aufgeworfenen Fragen bewegen sich im Spannungsfeld zwischen unionaler Migrationspolitik und der Einhaltung rechtsstaatlicher Garantien in Asylverfahren.

