Der vorliegende Aufsatz soll einen Überblick über die Umsetzung und bisherige Auslegung der Unverhältnismäßigkeit von primären Rechtsbehelfen nach Art 3 Abs 3 Verbrauchsgüterkauf-Richtlinie (VerbrGK-RL) (FN ) bzw § 932 Abs 4 ABGB in Österreich geben. In diesem Zusammenhang wird die Entscheidung des EuGH vom 16. 6. 2011 in den verb Rs C-65/09 und C-87/09 erörtert und deren Auswirkungen für die österreichische Rechtslage diskutiert.

