Die Haaranalytik ist ein in der forensischen Toxikologie etabliertes Routineverfahren. Bei Eignungsprüfungen wird sie vorrangig für die längerfristige Kontrolle eines Alkohol- oder Suchtmittelkonsums eingesetzt. Der Beobachtungszeitraum ergibt sich aus der Art des Haars und der untersuchten Haarlänge. Aus Konzentrationswerten kann in der Regel die Konsumintensität grob abgeschätzt werden. Dieser Beitrag stellt praxisorientiert die Grundprinzipien der Haaranalytik vor und diskutiert Möglichkeiten und Grenzen der gutachterlichen Beurteilung aus forensisch-toxikologischer Sicht.

