Neue Regeln für Endverbraucher im Strommarkt werden im Clean Energy Package („Winterpaket“) der Europäischen Kommission vorgeschlagen. Zusammengefasst sollen alle Verbraucher bessere Informationen über den Energieverbrauch und die sich daraus ergebenden Kosten erhalten. Dazu soll möglichst jeder Endkunde mit einem „Smart Meter“ mit Mindestfunktionen ausgestattet werden. Ferner wird die Sicherstellung einer kosteneffizienten Beschaffung intelligenter Messsysteme vorgeschlagen. So sollen zu der technischen Ausstattung auch zeitvariable Tarife entwickelt und angeboten werden, die zum lastvariablen Verbrauch von Energie anregen. Dies soll dazu führen, dass eine Kompensation bei Nicht-Nutzung von Peak-Zeiten stattfindet. Vergünstigte Tarife zum Ausgleich hoher fluktuierender Wind- bzw. PV-Strommengen können die Folge sein. Das Ziel ist die verbesserte Integration der erneuerbaren Energien in den Verbrauchsmix und die Energie- und damit die Kosteneinsparung beim Endverbraucher.1
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