Neben den Servituten und den vertraglichen Festlegungen hatte der Cottage Verein auch über die Baukanzlei des Cottage Vereins, die bis in die 1890er Jahre die Bautätigkeit im Sinn des gemeinsamen Gartenstadtkonzeptes exklusiv überwachte und koordinierte, eine starke Kontrolle, um für die Bewohner des Cottage das zugesagte Modell eines Gartenstadtviertels umzusetzen. Die Baukanzlei schlug aus den 13 Musterplänen – je nach festgestelltem persönlichen Bedarf des Bauwerbers – den Haustyp und Musterplan vor, wobei Abweichungen davon möglich waren. Zudem vertrat sie die Bauherren zu deren finanziellem Vorteil auch bei der Ausführung der Bauten gegenüber den Professionisten. Alle hatten ein gemeinsames Ziel, sodass die Grundlage zur Schaffung des architektonischen Gesamtwerkes „Cottage“ relativ einfach sicherzustellen war und auch zu einer zügigen Umsetzung führte.
