OGH 1Ob117/00p; 7Ob242/10d; 3Ob87/10f; 2Ob1/16k; 1Ob33/16h; 2Ob177/19x; 1Ob151/20t; 2Ob4/26s (RS0133130)

OGH1Ob117/00p; 7Ob242/10d; 3Ob87/10f; 2Ob1/16k; 1Ob33/16h; 2Ob177/19x; 1Ob151/20t; 2Ob4/26s26.2.2026

Rechtssatz

Die nicht mit einer Substanzgefährdung verbundene Verletzung vertraglicher Pflichten erfüllt nur dann den Tatbestand des § 1118 ABGB, wenn sie die Interessen des Bestandgebers erheblich beeinträchtigt.

erheblich nachteiliger Gebrauch — vertragswidriges Verhalten

 

Normen

ABGB §1118 C

1 Ob 117/00pOGH30.05.2000
7 Ob 242/10dOGH19.01.2011
3 Ob 87/10fOGH04.08.2010
2 Ob 1/16kOGH16.11.2016
1 Ob 33/16hOGH19.10.2016
2 Ob 177/19xOGH30.01.2020
1 Ob 151/20tOGH23.09.2020

Vgl

2 Ob 4/26sOGH26.02.2026

Beisatz: Durch einen Schlosstausch alleine macht der Mieter keinen erheblich nachteiligen Gebrauch vom Bestandobjekt. (T1)<br/>Beisatz: Eine Verwahrlosung des Bestandobjekts in Verbindung mit einer erheblichen Brand- oder Ungeziefergefahr durch Lagerung von Unrat stellt einen erheblich nachteiligen Gebrauch dar. (T2)<br/>Beisatz: Eine mangelnde Mobilität eines Mieters rechtfertigt als solche keine Räumung. (T3)

Dokumentnummer

JJR_20000530_OGH0002_0010OB00117_00P0000_002

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