Der vorliegende Beitrag ist Ergebnis meines Vortrags bei der Umsatzsteuertagung 2025 der Universität Wien, in dem ich mich mit der umsatzsteuerlichen Behandlung von Shareholderleistungen befasste. Dabei spannte ich einen Bogen von der Sphärentheorie über den Vorsteuerabzug für von Holdinggesellschaften bezogene Eingangsleistungen hin zur unterpreisigen Leistungserbringung von Holdinggesellschaften an ihre Töchter. Von diesen allesamt umsatzsteuerlich hochinteressanten Themengebieten erscheint mir eine Frage unter dem Eindruck der jüngsten EuGH-Verfahren in den Rs und besonders interessant: Wie fügen sich Verrechnungspreiskorrekturen bezüglich Shareholderleistungen in das Umsatzsteuersystem ein?

